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Wie Sie jetzt Vermögen und Rente absichern können!

Der private Schutz von Familie, Beruf und Alter hat sich wesentlich verändert: nichts ist mehr, wie es war.
Gravierende Änderungen bei Rente, Lebensversicherungen und an den Kapital- und Finanzmärkten erfordern eine neue Optimierung der Vorsorge!
Man kann auf die „neuen Gesetze und Regelungen“ schimpfen oder sich darüber ärgern - oder aber das Ganze als neue Chance sehen. Sicherlich werden Sie sagen, erst vor einigen Jahren oder kurzer Zeit habe ich meine Altersvorsorge neu strukturiert. Und jetzt soll ich schon wieder etwas ändern?
Es gibt einiges zu tun und zu optimieren. Zum einen haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen verschlechtert und zum anderen muss jede Versorgungsstrategie die Entwicklungen von Kursen und Renditen an den Wertpapiermärkten berücksichtigen.

Hier die wichtigsten Änderungen:

  1. die Altersgrenze für den gesetzlichen Renteneinstieg (derzeit 65 Jahre) wird kontinuierlich um einen, später um zwei Monate angehoben, bis 2024 die neue Altersgrenze von 67 Jahren erreicht ist. Wer immer noch mit 65 Jahren in Rente gehen will, muss Abschläge einkalkulieren.
  2. Rentner werden verstärkt zur Kasse gebeten. Seit 2005 wird bei Renten aus der gesetzlichen Versicherung nicht mehr nur der Ertragsanteil besteuert, sondern  - im Prinzip - der gesamte Betrag. Es gibt hier jedoch eine langfristige Übergangsregelung. Im laufenden Jahr 2007 werden 59% der Rentenüberweisung mit Einkommensteuer belegt. Dieser Prozentsatz klettert in Zwei-, später in Ein-Prozent-Schritten bis zum Jahre 2040, wo dann 100% - volle Besteuerung der Rente – erreicht ist. Für jede Rentenerhöhung gilt jedoch schon jetzt die volle Besteuerung.
  3. Neu abgeschlossene Lebensversicherungen werden bei Fälligkeit nicht mehr steuerfrei ausgezahlt. In 2005 wurde diese lukrative Steuerfreiheit abgeschafft. Jetzt kassiert der Fiskus für die Hälfte des Gewinns (Auszahlungsbetrag abzüglich geleisteter Einzahlungen) Einkommensteuer. Ist der Empfänger jünger als 60 Jahre ist die Besteuerung noch höher – nämlich komplett!
  4. Die von den Versicherern versprochenen Renditen sind in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken. Außerdem wurde der Garantiezins auf 2,25% herabgesetzt.
  5. Eine gute Nachricht: die weltweiten Aktienmärkte erholten sich – besonders der deutsche – nachhaltig vom Crash der Jahre 2000/2002. An dieser Börsenentwicklung haben Sie nicht mitverdient? Doch es ist nie zu spät. Allerdings sind auch hier die Änderungen zu berücksichtigen, an denen der Gesetzgeber noch bastelt: Geplant ist, Kapitalerträge und Kursgewinne ab 2009 mit einer Pauschalsteuer von 25% zu belegen. Diese Abgeltungssteuer hat direkte Auswirkungen auf die Nachsteuerrenditen der verschiedenen Anlageklassen! Die Investments z.B. in Aktien/Aktienfonds sollten auf jeden Fall noch vor dem Jahreswechsel 2008/2009 vorgenommen werden. Für vorher gekaufte gilt altes Recht: „Kursgewinne sind nach einem Jahr steuerfrei.“ Nach neuem Recht werden sämtliche Kursgewinne versteuert.

Beim Thema „Vorsorge“ besteht also dringender Handlungsbedarf. Auch sollte Ihre Vorsorgestrategie erneut überprüft werden, wenn sich Ihre berufliche oder familiäre Situation ändert oder bereits geändert hat. Besser jedoch ist eine alljährliche Prüfung.

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