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Nur wer sich verändert...

bleibt erfolgreich. Aus 2007 wird 2008, aus dem alten Versicherungsvertragsgesetz ein neues. 2008 wird sicherlich auch ein besonderes Jahr in der Geschichte der Versicherungsbranche sein, in dem sich wieder einmal einiges verändert.

Das Jahr 2005 war geprägt von der Einführung des Alterseinkünftegesetz und jetzt das Jahr 2008 bringt wieder einen wesentlichen Umbruch hervor: Die Umsetzung des komplett überarbeiteten, seit 1910 gültigen Versicherungsvertragsgesetzes (VVG).

Das ändert sich für Sie:

  1. Der Versicherungsnehmer muß vor, während und nach Abschluß eines Versicherungsvertrages ausführlich beraten und informiert werden.
  2. Alle wichtigen Informationen müssen dem Kunden rechtzeitig vor dem Vertragsantrag zur Verfügung stehen (=Antragsmodell) oder nach einem Beratungsgespräch fordert der Kunde ein unverbindliches Angebot mit allen Informationen an (=Invitationsmodell).
  3. Die Versicherer werden dazu verpflichtet, die jeweiligen Abschluß- und Verwaltungskosten in Euro offenzulegen.
  4. Der Versicherungsnehmer muß vor Vertragsabschluß grundsätzlich nur solche Umstände anzeigen, nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat (vorvertragliche Anzeigepflichten).
  5. Das Alles-oder-Nichts-Prinzip im Leistungsfall wird aufgegeben: Eine einfache fahrlässige Verletzung von Vertragspflichten des Versicherungsnehmers bedeutet keinen Leistungsverfall mehr. Werden vertragliche Pflichten grob fahrlässig verletzt, bemessen sich die Folgen künftig danach, wie stark das Verschulden wiegt.
  6. Der Rückkaufswert der Lebensversicherung ist künftig nach dem Deckungskapital der Versicherung zu berechnen und lässt sich somit klar bestimmen. Bei der fondsgebundenen Versicherung bleibt es bei der Berechnung nach dem Zeitwert der Fondsanteile.
  7. Die Abschlußkosten der Lebensversicherung werden gleichzeitig auf die ersten fünf Vertragsjahre verteilt. Der Rückkaufswert ist damit in den ersten Jahren jetzt höher.
  8. Der Anspruch auf Überschußbeteiligung sowie eine Beteiligung an den stillen Reserven werden im Gesetz als Regelfall verankert. Der Kunde erhält ab dem 1. Versicherungsjahr eine jährliche Wertmitteilung, in der die Überschußbeteiligungen ausgewiesen werden.
  9. Bei kapitalgedeckten Lebensversicherungen besteht künftig die Pflicht, dem Versicherungsnehmer eine Modellrechnung mit gesetzl. vorgegebenen Zinssätzen zu überreichen. Fondsgebundene Versicherungen sind von dieser Pflicht ausgenommen. Hier ist eine unverbindliche Beispielrechung ausreichend.

Haben Sie noch Fragen, rufen Sie uns an, wir helfen gerne weiter.

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